urbane Transformationen

Dialog urbaner Transformation

Das Projekt basiert auf der Überlagerung von Fotografien architektonischer Fragmente der Stadt Linz mit digitalen Zeichnungen aus anderen Teilen derselben Stadt. Durch diese gezielte Überzeichnung entstehen visuelle Hybridräume, in denen sich Bezirke, Strukturen und Atmosphären miteinander verbinden. Architektur wird nicht mehr als statisches Objekt verstanden, sondern als Teil eines dynamischen Systems, das sich permanent verändert.
Die Stadt erscheint als lebendiger Organismus, der wächst, sich anpasst, bricht, heilt und neu formt.
Die Zeichnung fungiert dabei als spekulatives Werkzeug für Kommunikation. Es entsteht ein grafischer Dialog, ein visuelles Gespräch zwischen unterschiedlichen urbanen Räumen. Der Zeichenprozess selbst ist dabei zentraler Bestandteil dieser aktiven Transformation. Ein Prozess der Neuinterpretation erzeugt. Zwischenräume, die weder rein dokumentarisch noch vollständig imaginär sind, sondern sich genau in dieser Spannung entfalten.
Durch die Verschmelzung unterschiedlicher Bezirke in den Bildräumen werden Grenzen aufgelöst. Die Stadtteile kommunizieren über grafische Gesten. Dieser visuelle Austausch wird zu einem symbolischen Akt der Verbindung – soziale, räumliche und strukturelle Distanzen werden aufgehoben. Der Bildraum wird so zu einem Ort des Dialogs.